Bürohochhaus Lyoner Straße
30 Jahre nach Entstehung der die Bürostadt Niederrad prägenden Olivetti – Türme, folgt ein Hochhausneubau auf diesem Areal. Der Neubau korrespondiert in seiner Ausrichtung und Axialität mit den 4 bestehenden Baukörpern, thematisiert deren Konstruktionsprinzipien bzw. Materialität und interpretiert sie neu. Der neue Baukörper hält eine angemessene räumliche Distanz; gleichzeitig steht der signifikante, klar gestaltete Baukörper im Dialog mit der Bebauung Egon Eiermanns und bildet ein gemeinsames Spannungsfeld.
Baukörper:
Durch die Konzeption von 2 symmetrischen, schlanken Gebäudescheiben mit einem transparentem Verbindungsteil entsteht ein filigran gegliederter Baukörper, der die Baumasse optisch reduziert. Transparente Glasfassaden unterstützen diese Wirkung.
Erschließung:
Das neue Hochhaus zentriert sich auf die Haupterschließungsachse des Areals und verknüpft sich dadurch mit der bestehenden Erschließung.
Baukörper, innere Struktur:
Die massiven Kerne der beiden Hochhausscheiben teilen sich die Erschließungs- und Funktionsflächen. Sie verbinden sich geschossweise, konstruktiv minimiert, durch horizontale Deckenplatten als Verteilerebenen. Um die Kerne ordnen sich die Ebenen mit flexibler Büronutzung, als Einzel-, Doppel-, Gruppen- oder Großraumbüros an.
| Objekt: | Bürohochhaus Lyoner Straße, Frankfurt am Main |
| Wettbewerb: | Realisierungswettbewerb |
| Platzierung: | 2. Preis |
| Jahr: | 1999 |










