Bankgebäude Offenbach
In der Innenstadt Offenbachs wurde 1952 das Eckgebäude an der Kaiser- / Frankfurter Straße für die Filiale der Rhein-Main-Bank, später Dresdner Bank, errichtet. Verschiedene Um- und Anbauten der folgenden Jahrzehnte trugen nicht unbedingt zur Verbesserung des Erscheinungsbildes des Gebäudes – innen wie außen – bei. Im Rahmen der ab 1995 projektierten Baumaßnahme wurde die Natursteinfassade erneuert und eine räumliche Neugestaltung durchgeführt.
Bei der Fassadengestaltung galt es, die in der Substanz vorhandenen gestalterischen Qualitäten, die Gliederung und Maßstäblichkeit der 50er-Jahre-Architektur wieder hervorzuheben. Hierzu wurden zwei verschiedenfarbene Natursteine, gelber Jura-Marmor und dunkelgrüner Serpentino Schiefer verwendet.
Grundlage der inneren Neugestaltung war die bauliche Umsetzung der bankseitig entwickelten Strategien der Kundenbetreuung.
Durch die rechtwinklig zueinander verlaufende Straßenachse (Haupteingang) und Hofachse (Hofeingang) wurde die Kundenhalle im EG klar gegliedert. Funktionale Nutzung, Einrichtung, Fußboden- und Deckengestaltung folgen dieser geometrischen Vorgabe. Die auch an der Fassade verwendeten Natursteine Jura und grüner Serpentino Schiefer in Verbindung mit Ahornholz und siebbedrucktem Glas sind wesentliche Elemente einer transparenten, inneren Gestaltung.
| Objekt: | Filiale der Dresdner Bank AG |
| Standort: | Offenbach am Main, Frankfurter Straße |
| Bauherr: | Hansa-Bau-GmbH & Co.KG, Berlin |
| Bauzeit: | 04/96 - 05/97 |












